Was kostet eine neue Küche nach Maß: So rechnen Sie richtig

Ihre neue Küche soll nach Maß gefertigt sein? Sie würden gerne ein Budget dafür festlegen und möchten wissen, woran Sie sich orientieren können?

Eine Küche mach Maß hat viele Vorteile: Sie können den vorhandenen Platz damit optimal nutzen und die Küche ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Auch der Ärger über Kompromisslösungen fällt mit einer maßgeschneiderten Küche weg.

Sie wissen, dass eine Küche nach Maß mehr kostet. Aber wie viel mehr macht dieses Mehr wirklich aus? Sie können sich das vorstellen wie beim Autokauf: Die Frage „Wieviel kostet ein Auto?“ ist genauso schwer zu beantworten.

Bei der Kostenberechnung einer Küche nach Maß kommt es, wie beim Autokauf, auf diese „Sonderwünsche“ an. Die anfallenden Kosten können dabei im niedrigen fünfstelligen Bereich starten und je nach „Sonderausstattung“ steigen.

Die Küchenprofis Klaus Ruech (Inhaber olina Küchenstudio Innsbruck Ost) und Sandra Perrotta (Inhaberin Küchenstudio Salzburg Stadt) verraten Ihnen in diesem Beitrag 5 Anhaltspunkte, an denen Sie sich beim Errechnen der Kosten orientieren können.

Diese fünf Faktoren bestimmen den Preis bei maßgeschneiderten Küchen

Die wichtigsten Kostenfaktoren bei der Küchenplanung sind die Elektrogeräte und das verwendete Material für Oberflächen. Aber auch Sonderwünsche (eine eingebaute Kaffeemaschine, eine Brotlade) und Zubehör (Spülbecken, Armaturen, etc.) sollten Sie bei Ihrer Berechnung beachten.

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Kostenfaktor #1: Verwendetes Material

Welches Material Sie verwenden, macht vor allem bei der Arbeitsplatte einen großen Unterschied. Diese kann aus Kunststoff, Stein oder Keramik gefertigt werden. Nehmen wir an, Sie planen eine Kücheninsel mit Spüle und Kochfeld. Zudem soll an der Wand eine Küchenzeile mit Küchenschränken und Ablagefläche eingebaut werden. Die Möbelkosten liegen bei ca. € 10.000,00. Eine Arbeitsplatte aus Kunststoff ist dabei günstiger als eine Platte Stein oder Keramik – Bei diesen Materialeien können sich die Kosten im Vergleich zur Kunststoff-Arbeitsplatte verdoppeln oder sogar verdreifachen.

Kostenfaktor #2: Schränke

Egal ob die Schränke am Boden stehen oder an der Wand hängen: Je mehr Schubladen sie haben, desto teurer werden sie. Trotzdem sollten Sie bei den Schränken nicht zu viel sparen. Die Schränke sollen praktisch sein und Sie sollen den zur Verfügung stehenden Stauraum gut nutzen können. Maßgeschneiderte Schränke können günstiger sein oder auf einen bis zu fünfstelligen Eurobetrag steigen.

Elektrogeräte unterscheiden sich im Preis sehr stark, je nach Marke und Funktionen. Daher sollten Sie sich bereits beim Errechnen des Budgets Gedanken darüber machen, welche Elektrogeräte in Ihre Küche kommen. Tipps zur Wahl der Elektrogeräte finden Sie in unserem Beitrag "Welche Elektrogeräte kommen in Ihre neue Küche?".

Ein Geräteset mit den wichtigsten Standartgeräten bekommen Sie schon für ein paar tausend Euro. Bei „Luxusgeräten“ kann dieser Betrag schon in den fünfstelligen Bereich rutschen.

Wer wirklich gern kocht, sollte auch auf hochwertige Geräte in der Küche achten. Die meisten Zusatzfunktionen kosten nicht einfach nur mehr, sondern erleichtern die Arbeit in der Küche. Dadurch sparen Sie Nerven und Zeit. Hier finden Sie einen Überblick über die Kosten von Standardgeräten:

  • Ein Backofen mit Pyrolyse Funktion beispielsweise putzt sich selbst. Zudem können Sie bei Backöfen zwischen einfachen und mit Dampfgarer kombinierten Backöfen wählen. Einen Backofen bekommen Sie schon ab € 500 und je nach Zusatzfunktionen können die Kosten auf mehrere tausend Euro steigen.
  • Für einen vernünftigen Kühlschrank sollten Sie ab wenigen hundert Euro bis zu einem mittleren vierstelligen Betrag rechnen. Hier hängt der Preis davon ab, ob Sie auf Funktionen wie die Null-Grad-Zone, No-Frost oder die Abtaufunktion verzichten wollen oder nicht. 
  • Bei Kochfeld und Dunstabzug gibt es eine breite Auswahl: Induktion oder Ceranfeld? Dunstabzug im Herd integriert oder über der Herdplatte angebracht? Der Preis variiert dabei vom niedrigen bis höheren vierstelligen Betrag. 
  • Wesentlich einfacher lässt sich der Preis für den Geschirrspüler schätzen. Auch hier beginnt die Preisspanne bei ein paar hundert Euro und endet im niedrigen vierstelligem Bereich. Ausnahme sind Geräte mit dem noch neuen Dosiersystem, die den Reiniger automatisch dosieren. Diese kosten mehr als € 1000,00.

 

Zum Zubehör zählen zum Beispiel Spülbecken, Armatur, das Müllsystem und die passende Beleuchtung. Auch hier kommt es wieder auf die Qualität und Größe des Zubehörs an. Für die anfallenden Kosten sollten Sie einen Betrag ab dem niedrigen vierstelligen Bereich einplanen.

So manches Küchenzubehör ist zwar nicht zwingend notwendig, aber trotzdem praktisch. Eine Brotlade, oder ein Tellerwärmer zum Beispiel. Andere Dinge, wie eine eingebaute Kaffeemaschine und ein Weinklimaschrank sind zudem ein echter Hingucker und kommen auch bei Gästen gut an.

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Fazit: Je nachdem wie viele Sonderfunktionen Sie sich gönnen, wird die Küche nochmals teurer oder bleibt etwas günstiger

Laut unseren Küchenexperten Sandra Perrotta und Klaus Ruech bekommen Sie im Schnitt für einen niederen fünfstelligen Betrag eine hochwertige Küche. Generell sollten Sie bei einer maßgeschneiderten Küche mit vielen „Sonderwünsche“ aber mit höheren Kosten rechnen.

Eine Küche nach Maß planen Sie am besten in einem Küchenstudio. Ein Küchenplaner kann Ihnen schon vorab genau sagen, was die Küche inklusive Sonderwünsche kosten wird.

Wir beraten Kunden schon seit Jahrzehnten rund um ihre Küchen nach Maß. Wenn Sie noch Fragen zu Kosten und Planung Ihrer neuen Küche haben, können Sie sich daher gerne an ein olina Küchenstudio in Ihrer Nähe wenden. Bei einem Beratungstermin können Sie Ihre Wünsche einem olina Küchenplaner schildern. Dieser kann die anfallenden Kosten für Ihre maßgeschneiderte Küche dann auch genau berechnen. Zudem stehen Ihnen unsere Küchenplaner mit Tipps und Ratschlägen rund um Ihre neue Küche zur Seite.

Herzlichst,
Ihr olina Team

PS: Sie wollen bei einem Beratungsgespräch mehr über die Kosten für Ihre neue Küche nach Maß wissen?

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Foto: © Syda Productions - stock.adobe.com