Küchenbeleuchtung: Diese 3 Fehler könnten Sie einen Finger kosten

Sie sind gerade dabei, Ihre neue Küche zu planen? Haben Sie schon an die richtige Küchenbeleuchtung gedacht?

Wenn ja: Haben Sie sich schon überlegt, wie Sie sicherstellen, dass das Licht am Ende dorthin scheint, wo Sie es für die Küchenarbeit brauchen?

Wenn nein: Sollten Sie das Lichtkonzept bei der Küchenplanung berücksichtigen, damit Sie nicht durch zu schwache Beleuchtung oder nervige Schatten beim Kochen gestört werden. Denn ermüdete Augen durch ein falsches Lichtverhältnis, könnte Ihnen schnell mal einen Finger kosten.

Klaus Ruech, Inhaber des olina Küchenstudio Innsbruck, verrät Ihnen in diesem Beitrag die häufigsten Fehler bei der Küchenbeleuchtung und wie Sie diese vermeiden können.

Fehler #1: Deckenbeleuchtung in der Raummitte

Wenn die Primärbeleuchtung an der Decke in der Mitte des Raumes hängt, fällt nicht genügend Licht auf die Küchenarbeitsfläche.

Oder noch schlimmer: Sie haben ständige Schattenwürfe auf der Arbeitsplatte. Diese verringern nicht nur die gut ausgeleuchtete und damit nutzbare Fläche, auch die Augen werden dadurch schneller müde.

Unser Lösungsvorschlag für Sie: Lichtkonzept, das Raum- und Arbeitsflächen berücksichtigt

Ein passender Licht-Installationsplan ist das A und O. Bei der Planung Ihrer Küche sollten Sie ebenso Lichtquellen über der Arbeitsfläche berücksichtigen. Einerseits benötigen Sie Deckenlicht, das den gesamten Raum erhellt, andererseits konzentriertes Arbeitslicht zum Zubereiten und Kochen.

Den geeigneten Licht-Installationsplan erstellen Sie im Normalfall gemeinsam mit einem professionellen Küchenplaner. Der Küchenplaner passt das Lichtkonzept genau an Ihren Küchenplan an, um für die optimalen Lichtbedingungen beim Kochen zu sorgen.

Ab und zu kommt es zu Änderungen an einem der Pläne. Achten Sie in solchen Fällen darauf, dass Ihr Küchenplaner die Änderungen in beiden Plänen berücksichtigt.

Wie die Küchenplanung im Generellen abläuft, können Sie in diesem Beitrag nachlesen: Küchenplanung in 10 Schritten – so läuft es ab

Fehler #2: Verschiedene Lichttemperaturen bei LEDs

Bei LED-Licht ist es besonders wichtig, die richtige Lichttemperatur zu finden. Mittlerweile gibt es aber auch bei LEDs eine riesige Auswahl an verschiedenen Temperaturabstufungen.

Aber eines sollten Sie wissen bevor Sie sich für verschiedene LEDs entscheiden: Verschiedene Farbtemperaturen sehen nicht nur hässlich aus, auch die Oberflächen der Möbel wirken durch den mehrfarbigen Lichteinfluss minderwertig. Es wirkt unruhig und schaut aus, als würden die Möbel nicht zusammenpassen.

Aber keine Sorge: Sie müssen sich nicht zwingend für eine Farbtemperatur entscheiden.

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Unser Lösungsvorschlag für Sie: LEDs mit verstellbarer Farbtemperatur

Neben der großen Auswahl an verschiedenen Farbtemperaturen bei LEDs gibt es mittlerweile schon LEDs bei denen Sie diese „Lichtfarbe“ regeln können.

Es gibt Millionen verschiedene Farbtöne und auch für die Lichtfarben gilt, dass ein Grundton wie weiß viele Abstufungen umfasst.

So können Sie je nach Ihrer Stimmungslage die passende Farbtemperatur wählen.

Fehler #3: Zu großer Abstand bei LED Spots

Sie haben das Licht an den richtigen Stellen montiert? Sie denken, dass somit alle Sorgen hinfällig sind? Ein häufiger Fehler fällt erst nach der Montage der Beleuchtung auf.

Oft wird bei den LED Spots ein zu großer Abstand gewählt. Dadurch entsteht auf der Arbeitsfläche ein hell-dunkel-Effekt. Dieser Lichteffekt führt zur schnelleren Ermüdung der Augen und kann dadurch zu Verletzungen führen.

Unser Lösungsvorschlag für Sie: Lichtschiene oder maximal 70 cm Spotabstand

Küchenprofis Klaus Ruech erklärt, dass der optimale Spotabstand zwischen 60 und 70 cm sein sollte. Eine andere Möglichkeit wäre eine durchgängige LED Lichtschiene.

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Zusammengefasst: Was macht eine gute Küchenbeleuchtung aus?

Unser Küchenprofi Klaus Ruech hat für Sie nochmal in drei Prinzipien zusammengefasst, was eine gute Küchenplanung ausmacht:

Prinzip 1:

Die Beleuchtung soll an der richtigen Stelle sein. Das heißt: Von oben. Und zwar direkt über der Fläche, wo Sie das Licht benötigen. Damit Sie sich nicht selber einen Schatten werfen.

Prinzip 2:

Helle LED Beleuchtung ist heute Standard. Sie helfen Strom zu sparen, da sie wenig Energie verbrauchen.

Prinzip 3:

Wenn möglich sollten Sie LEDs wählen bei denen Sie die Lichtfarbe von kühlem hellen weiß bis zu gemütlichen gelblichen Feuerscheinweiß regeln können.“

Haben Ihnen die Tipps in diesem Beitrag geholfen? Das hoffen wir doch! Auf unserem Blog möchten wir nämlich regelmäßig Tipps und Ratschläge unserer Küchenexperten veröffentlichen.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, beraten wir Sie gerne auch persönlich und beantworten dabei alle Ihre Fragen. Vereinbaren Sie dazu am besten ein unverbindliches Erstgespräch in einem olina Küchenstudio in Ihrer Nähe.

Herzlichst,
Ihr olina Team

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